Bürgerwohl vor Parteipolitik
Freie Wähler Arnbruck bleiben bei der Kommunalwahl „unabhängig". GR Oskar Weinfurtner kandidiert nicht mehr.
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Gemeinderat Michael Vogl, Gerhard Hirtreiter, Karl Probst, Franz Vogl und Klaus Sogerer, Christian Sporer, Helmut Gruber und Gottfried Morgenstern führen die Liste der Freien Wähler an, erarbeiteten das Wahlkampfkonzept und werden sich bürgernah – unabhängig – und sachbezogen für die Bürger einsetzen. |
Sie wollen den „Platz
in der Mitte" für die Bürger besetzen und bürgernahe Kommunalpolitik
machen. Ihre Unabhängigkeit von den Parteien ist ihnen wichtig. Deshalb
haben die Freien Wähler Arnbruck auf ihrer Nominierungsversammlung im
Gasthaus Unterschaffer sich klar gegen eine Listenverbindung mit einer
Partei ausgesprochen. Dies könnte zu Missverständnissen führen. Der Sprecher der Freien Wähler Arnbruck,
Gemeinderat Michael Vogl, der im Vorfeld intensive Gespräche bei einer Vielzahl
von Bürgern zur Aufstellung einer starken Liste führte, dankte in diesem
Zusammenhang besonders Gemeinderat Oskar Weinfurtner, der nach vier
Gemeinderatsperioden nicht mehr kandidiert. „Lieber Oskar, du hast uns immer
nicht nur materiell gut unterstützt, - sondern mit deinen konstruktiven
Beiträgen im Gemeinderat die Zeichen der Zeit erkannt und in die richtige
Richtung gewiesen". Vogl dankte allen, die sich bereit erklärten auf der Liste
der Freien Wähler zu kandidieren und zeigte sich zuversichtlich das Vertrauen
der Bevölkerung zu gewinnen um erfolgreich abzuschneiden und wieder
drittstärkste Kraft im Arnbrucker Gemeinderat zu werden. „Mit dieser Liste
müssen sich die Freien Wähler nicht verstecken", kommentierte Vogl den
Wahlvorschlag, der Kandidaten und Kandidatinnen aus allen Alters- und
Berufsgruppen enthält. Auf einen
eignen Bürgermeisterkandidaten wird verzichtet. Die
Versammlung erarbeitete als dringliche Ziele, die in den nächsten 6
Jahren gelöst werden sollen insbesondere der weitere Abbau der
Gemeindeverschuldung, die Förderung der Ansiedlung von Gewerbebetrieben,
eine Lösung des defizitären Hallenbadbetriebes, die Sicherung der
gemeindlichen Trinkwasserversorgung und den Weiterbestand der
heimatnahen Grundschule. Insbesondere sollte auf dem Gebiet des
Tourismus nach neuen Wegen gesucht werden.
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